Der Wilde Süden ist Rekordweltmeister, Glückwunsch!


Der 17. April 2004 wird wohl in die Geschichte des Rock´n´ Roll Sports eingehen. 34 Mannschaften aus zehn Nationen trafen sich, um den Weltmeister 2004 in der Erdgas Arena in Riesa zu küren. Das ausverkaufte Haus mit 2500 Besuchern und Rock'n' Roll Begeisterten brachte eine super Stimmung, die die einzelnen Mannschaften, wie immer, zu Höchstleistungen animierte. Nachdem am Nachmittag die Vorrunden in der Jugend- sowie in der Quattroklasse absolviert wurden, rüstete sich die Königsklasse für ihr Debüt. Mit von der Partie natürlich auch der amtierende Weltmeister "Wilder Süden" aus Böblingen mit den beiden Paaren des RRBWC HERBHEADS Ostfildern: Kosta Hatzilazarou und Conny Schulz-Hatzilazarou sowie Arno und Silke Fuchs.

TitelObwohl diese WM nicht wie üblich im Herbst stattfand und es damit auch keine Vorbereitungsturniere gab war der Wilde Süden bestens gerüstet. Neben den vielen Trainingseinheiten in Böblingen fand Anfang April ein Trainingslager im Schwarzwald statt. Außerdem verschaffte die gute ärztliche Betreuung im Vorfeld der Formation die besten Voraussetzungen, den Titel erneut zu verteidigen.

Um 22.30 Uhr war es dann so weit. Die Masterklasse, zwischen fünf und acht Paaren, machte sich auf den Weg, ein bisher nicht da gewesenes Ergebnis zu zeigen. Die Königsklasse des Rock'n'Roll Formationstanzes kam mit einem Feuerwerk an tänzerischem Können und weltklasse Akrobatik. Eine Mannschaft aber war nicht zu bremsen und ging mit ihrem erneuten Sieg in die Rock'n'Roll -Geschichte ein: der "WILDE SÜDEN!"

Das Karlsruher Team ertanzte sich wie im letzten Jahr den zweiten Rang, womit sie sich zurecht in der Weltrangliste beweisen konnten. Platz drei viel auf das Team aus Hameln.


Zum sechsten Mal in Folge den Weltmeisterschaftstitel für sich gewinnen, ist nicht nur eine herausragende Leistung, sondern auch der Weltrekord, da dies noch keiner Mannschaft je gelungen ist. Mit sieben mal der Bestnote konnte das Ergebnis nicht besser und auch nicht deutlicher sein. Der "Wilde Süden" vom Rock'n'Roll Club Böblingen hat die Schallmauer durchbrochen und macht mit einem souverän dargebrachten Programm, unterstützt durch eine tobende Halle, Deutschland zur erfolgreichsten Rock'n'Roll Formationstanznation.

Die Entscheidung in der Schüler- und Juniorenklasse fiel für die Tänzerinnen und Tänzer des Vereins "Hydrorock 1" aus Bratislava Slowakei, vor Ungarn und der zweiten Mannschaft aus der Slowakei.

In der Quattroklasse, bis vier Paare, gab es ein Wiedersehen der zwei Favoriten aus dem Jahr 2003. In Karlsruhe konnte die Formation "Terpsy on the Rocks" aus Anzing den Sieg für sich gewinnen, was ihnen dieses Jahr nicht mehr gelingen konnte. Die polnischen "Mega Dance" ertanzten sich den Platz auf dem höchsten Treppchen.

Platz drei erreichte "Rockin Wormel Worms".